Merz Hippold

Wirtschaftspolitischer Podcast mit Friedrich Merz

Podcasts sind so beliebt wie nie. Besonders junge Menschen nutzen die längeren Audiobeiträge zum Herunterladen im Internet immer öfter, um tief in Themen einzutauchen oder sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren. In der aktuellen Episode des Podcasts „Tacheles!“ der CDU-Landtagsfraktion diskutiert Jan Hippold, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU Fraktion, mit Friedrich Merz, dem Vizepräsidenten des Wirtschaftsrates der CDU, über die wirtschaftlichen Chancen von Ostdeutschland und Sachsen von der Wende bis heute.

Bereits zu Anfang des Gespräches wird klar, dass beide Gäste ähnlich ticken und in ihrer Arbeit ähnliche Ziele verfolgen. Nach der Wende habe es einen unglaublichen Aufbruch gegeben und es sei besonders in Ostdeutschland in den vergangenen dreißig Jahren sehr viel erreicht wurden. Heute stehe man in Deutschland und Sachsen wieder vor grundlegenden Transformationen, diesmal im Bereich Automobil, Digitalisierung, Braunkohle oder Gesundheit. Dafür sei ein erneuter wirtschaftlicher Aufbruch und eine befähigende Wirtschaftspolitik von zentraler Bedeutung, sind sich die Wirtschaftsexperten dabei einig.

„Wir müssen uns wieder mehr darauf verständigen, was wir wollen und nicht nur darüber einen Konsens erzielen, was wir nicht wollen“, sagt Merz mit Blick auf wirtschaftliche Großprojekte. Wichtig sei es, gerade in Zeiten großer Umbrüche darüber zu sprechen, wo Deutschland in zehn Jahren stehen soll und welche Chancen es gibt. Denn in der Wirtschaftspolitik müsse heute ein Umfeld geschaffen werden, in dem besonders moderne Unternehmen und innovative Menschen ein Zuhause fänden.

Gerade in Sachsen und Ostdeutschland solle die derzeitige, von Veränderungen geprägte Situation noch stärker als Chance verstanden werden, ist sich Hippold darüber hinaus sicher. „Wir müssen die Rahmenbedingungen schaffen, damit die Unternehmen, die sich bewusst bei uns ansiedeln, auch wachsen können.“ Dafür sei Wagniskapital genauso wichtig, wie die Möglichkeit für Unternehmen, sich frei zu entfalten.

Insgesamt legen Hippold und Merz in ihrem Gespräch viele Aspekte dar, die für die Ausgestaltung des wirtschaftspolitischen Rahmens in Sachsen und Deutschland wichtig sind. Denn eines steht fest: die strukturellen und technologischen Umbrüche unserer Zeit können nicht gebremst werden. Um wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit langfristig sicherzustellen ist es deshalb notwendig, heute die passenden Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen zu schaffen. Wer sich für das gesamte Gespräch interessiert kann den Podcast natürlich auch selbst nachhören. Möglich ist das zum Beispiel bei Spotify, Amazon, iTunes, Google oder Podcaster.